Laufen

 Private Fluss-
 läufe mit
 Freunden
 Lauf-
 berichte

Als Betreuer bei der TTdR 2012


Trinken tut gut! Unser Läufer Herbert.
In der Kühle der Nacht

Alles gut vorbereitet! Herbert hatte sein Helferteam gut eingestimmt. Er selber war gut vorbereitet. Das Wetter war auch gut. Zu gut vielleicht?
Wochen vorher hatte Herbert die Verpflegungsstände festgelegt, mit mir zusammen die Adressen dafür herausgesucht, damit es mit der Anfahrt einfacher ging, das Hotel in Winterberg gebucht und das Wohnmobil gechartert.
Sein Team: Sylke, Anke, Henning, Dagmar und Jörg, sowie Charly waren mental super drauf. Wegen dem Pfingstverkehr trafen Sylke, Herbert, Anke und Henning etwas verspätet am Hostel in Oberhausen ein. Kein Problem. Auch die Baustelle einige Kilometer vor Winterberg, die uns Umwege fahren ließ, konnte Herbert nicht am Start hindern.
Nach ausführlichem Abendessen zogen wir uns in die Zimmer zurück. Wir schliefen wenig, aber gut. Herbert wenig und nicht so gut.
Dagmar hatte das Handy noch auf Sommerzeit und wir überschlugen uns fast dabei, unsere Sachen zu packen und pünktlich beim Frühstück dabei zu sein.


Etwas problematisch auch die Anfahrt zur Ruhrquelle. Trotzdem, wir waren pünktlich und erwischten sogar noch einen Parkplatz für das Wohnmobil.
Betreuer und Läufer strömten bald zum Sammelpunkt an der Quelle.
Lange, aufregende Minuten vor dem Start vergingen viel zu langsam. Dann die Ansprache von Jens und bald setzten sich die Läufer, Radbegleiter und Begleitläufer in Bewegung. Ich lief die ersten 30 Kilomter mit Herbert zusammen. Es sollte sehr warm werden. Noch war die Morgenkühle unter den Bäumen am Wegesrand zu spüren. An den Wiesen entlang ein Vorgeschmack davon, wie es bald in der Sonne laufend werden würde. Immer wieder kamen wir ins Gespräch mit anderen Läufern.
Dann der erste Versorgungspunkt. Noch lief es gut aber Herbert sinnierte schon über die aufsteigenden Wärme.
Langsam laufen. Nach ca. 30 Kilometer am ersten Kontrollpunkt begleitete Henning Herbert mit dem Rad.
Anke und ich waren dafür zuständig, pünktlich mit dem Wohnmobil an den Versorgungspunkten zu sein. Das klappte richtig gut. Anke ging mit dem Wohnmobil professionell um und wir waren immer pünktlich an den Versorgungspunkten. Viel Spaß hatten wir auch.
Sylke und Dagmar bereiteten hauptsächlich die Getränke vor, damit Herbert alles schon vorfand, wenn er am Wohnmobil einlief. Er wurde wegen der Hitze immer langsamer. Sylke wanderte dann zwei Streckenabschnitte, von Henning mit dem Rad begleitet mit Herbert.
Viele Läufer stöhnten unter der Hitze. Trotzdem sahen alle noch irgendwie munter aus. Am Kontrollpunkt am Nass (ca. Km 75) gesellte ich mich wieder mit Charly zu Herbert. Waren einige Kilometer an der Straße dabei, so ging es nach dem Nass fast immer direkt an der Ruhr entlang. Die Ruhraue ist an einigen Stellen noch richtig gut in Schuss und viele Menschen nutzten das gute Wetter und den schönen Abend, um am Wasser zu sitzen oder am Wasser zu feiern.
Herbert litt bereits unter der Hitze. Leider aß er zu wenig. Nachdem ich Herbert nochmals etwa 12 Kilometer begleitet hatte, übernahm Henning mit dem Rad wieder. Es war bald richtig dunkel.
Eine schönen Nacht.
Am Kontrollpunk bei Geisecke am Wellenbad wurde alles für die Läufer bereit gehalten.
Wieder warteten wir lange auf Herbert. Nun, er wollte die Verzögerungen, die durch die Hitze bedingt waren, dann in der Kühle der Nacht wieder aufholen. Als er dann endlich am Wellenbad ankam, sah es nicht gut aus. Ihm war schlecht.
Er hatte zu wenig gegessen und wohl auch einen Sonnenstich. Klar, der Sonnenstich als Ursache für Übelkeit und am Ende auch den eskalierenden Appetitverlust. Nachdem er sich am Kontrollpunkt abmelden wollte, kam er ins Straucheln. Wir sorgten dafür, das er sich erst einmal etwas ausruhte. Nach etwa einer Stunde musste er leider aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.
Das war eine schwere Entscheidung!
Aber besser so, als massive gesundheitliche Probleme zu bekommen. Es ging nicht anders. Leicht war die Entscheidung sicher nicht.
Wir waren ein wirklich gutes Team. Schade, dass unser Läufer Herbert aussteigen musste.

Am Hostel.

Team, Dagmar fotografiert.

Herbert und Sylke.

Gruppenfoto an der Quelle.

warten auf den Start.

Die Quelle der Ruhr.

Susanne läuft.

Susanne fotografiert.

Herbert läuft.

Herbert wird versorgt.

In der Hitze.

Am KP2.

Am KP1.

Warten nicht auf Herbert.

An der Ruhr.

Ruhraue: Schön!

An der Ruhr.

Cool!

Noch total gut drauf.

Warten auf Herbert.

Team und Läufer in der Hitze

Geht gleich weiter....


Letzte Änderung: 29.05.2012
© Joerg Segger